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Der richtige Fliegenschutz für Mensch und Pferd

30. März 2020 // Lena Junker

Die Sonne gewinnt so langsam wieder die Oberhand über die kalten, dunklen Tage und das Gras auf der Weide scheint jeden Tag saftiger. Nicht nur den Menschen ist der Enthusiasmus über den bevorstehenden Frühling anzumerken, auch die Pferde scharren mit den Hufen, um endlich wieder auf die Weide zu können oder lange Ausritte durch die frühlingshafte Landschaft zu genießen. Gerade noch über die wärmenden Sonnenstrahlen gefreut, beginnt mein Pferd, mit dem Kopf zu schütteln. Die lästigen Fliegen sind wieder unterwegs. Die dicken Winterdecken werden in den Keller geräumt, was zugleich bedeutet, die Fliegenmasken, -decken, und -sprays hervorzukramen. Doch wie kann ich meinem Pferd denn wirklich Erleichterung verschaffen und die Vierbeiner und mich vor den nervigen Insekten schützen? In dem folgenden Beitrag stellen wir dir die verschiedenen Möglichkeiten vor.

Wieso sollte ich zu Insektenschutz greifen?

Sinnvoller Schutz vor Insekten hat gleich mehrere Gründe. Sie sind lästig und können das tägliche Training stark beeinflussen. Manche Pferde reagieren sehr sensibel auf die Fliegen, schütteln nur noch den Kopf und machen dadurch normales Reiten fast unmöglich. Das kann dann auch gefährlich für Mensch und Tier werden, wenn es so weit geht, dass der Reiter jeglichen Einfluss verliert.

Auch ein entspannter Weidegang ist je nach Region zu einer bestimmten Jahreszeit ohne Schutz kaum möglich. Die Vierbeiner rennen oder bocken ununterbrochen, um die Stechmücken oder Bremsen loszuwerden. Nicht selten kommt es hierbei zu Verletzungen.

Insekten können aber auch Krankheitsüberträger sein oder Wundinfektionen auslösen, mit denen nicht zu spaßen ist. Besonders schlimm trifft es die Pferde, die an Sommerekzem leiden, welches unter anderem durch Insekten ausgelöst wird und zu schlimmen Juckreiz führt.

Fliegen Pferd

Insekten als Krankheitsüberträger

Die Hauptfunktion des Genickstücks ist, den Zaum an seinem Platz zu halten. Hier lastet fast das gesamte Gewicht der Trense und daher ist es besonders wichtig, dass es optimal passt. Viele Hersteller bieten daher anatomisch angepasste Genickstücke an, die den Druck verringern und so einen höheren Komfort für dein Pferd bieten.

Verschiedene Insekten können unterschiedliche Krankheiten auslösen. Fliegen zum Beispiel übertragen Erreger, die eine Bindehautentzündung hervorrufen können. Das geschieht zum einen durch die Fliege selbst, aber auch durch Erreger, welche die Fliege von Tier zu Tier trägt und die Schleimhäute der Augen reizen kann.

Eine schwerwiegende Krankheit, welche durch blutsaugende Insekten übertragen wird, ist die durch ein Virus hervorgerufene Equine Infektiöse Anämie (Blutarmut) der Einhufer. Neben Pferden können auch Esel, Maultiere, Maulesel oder Zebras betroffen sein. Sie gehört zu den anzeigepflichtigen Tierseuchen und betroffene Tiere müssen in der Regel so schnell wie möglich eingeschläfert werden, da sie lebenslang Virusträger sind. Eine Therapie ist weder möglich noch erlaubt und auch ein Impfstoff steht nicht zur Verfügung.

Stechmücken übertragen auch das sogenannte West-Nil-Virus. Nicht alle infizierten Tiere zeigen Symptome, welche in der Regel Ausfallerscheinungen wie Stolpern, Lähmungen der Hinterhand, Ataxie, allgemeine Schwäche oder Muskelzittern sind.

Wallach

Die Krankheit ist zwar heilbar, jedoch bleiben bei ca. 20 Prozent neurologische Schäden zurück und in 30-50 Prozent der Fälle, bei welchen das Pferd Symptome zeigt, verläuft die Krankheit tödlich.

Des Weiteren können durch Fliegen Wundinfektionen hervorgerufen werden. Durch die Eiablage in der Wunde können sich die Larven dann ins Gewebe fressen und folgenschwere Schäden verursachen.

Sommerekzem bei Pferden

Die Diagnose Sommerekzem ist besonders schwerwiegend. Die Auslöser können sehr verschieden sein. Unter anderem wird das Ekzem durch eine allergische Reaktion auf das im Speichel vorhandene Eiweiß der Culicoides-Mücken (Gnitzen) und manchmal die Kriebelmücken (Simulium) hervorgerufen.

Durch einen Stich dieser Insekten gelangt das Eiweiß in die Haut, welches bei sensiblen Pferden dann einen äußerst starken Juckreiz zur Folge hat. Die ersten Anzeichen auf Sommerekzem resultieren aus diesem Juckreiz. Sollte dein Pferd folgende Symptome zeigen, solltest du schnell handeln: Starker Juckreiz und die damit verbundene Unruhe oder ständiges Scheuern, aufgescheuertes Fell, offene und blutige Stellen, abgescheuerte Mähne und Schweif, Hautausschlag und -verdickung, nässende oder verkrustete Wunden und Sekundärinfektionen.

Meistens entwickeln sich die Symptome eines Sommerekzems zwischen dem 3. und 6. Lebensjahr und treten in der Mückensaison, also zwischen April und Oktober, auf. Durch einen Bluttest kann die Diagnose Sommerekzem schlussendlich festgestellt werden.

Kriebelmücken Pferd

Leidet dein Pferd unter Sommerekzem, solltest du die Mücken so gut es geht von deinem Pferd fernhalten. Das kannst du tun, indem du Morgen- und Abenddämmerung sowie die Nähe zu Waldrändern oder Gewässern meidest, denn dort sind die meisten Mücken zu finden. Aber auch spezielle Ekzemerdecken, welche dein Tier schützen, oder Fliegensprays können bei der richtigen Anwendung helfen.

Ein weiteres Ziel bei Sommerekzem sollte die richtige Pflege der Haut sein.

Versuche die gereizten Stellen bei der Regeneration zu unterstützen, um den Kreislauf zwischen Juckreiz, Wunden & Sekundärinfektionen zu durchbrechen. Außerdem wurde festgestellt, dass auch die Ernährung, der Lebensraum und das Befinden des Pferdes Einfluss auf die Entstehung von Sommerekzem haben. Daher sollte auf eine eiweißarme, ausgewogene Fütterung geachtet werden sowie eine artgerechte Haltung mit genug Bewegung und Vermeidung von Stress.

Helfen Fliegensprays?

Jeder schwört bei Fliegensprays auf eine andere Marke, doch helfen die teuren Sprays wirklich? Die Idee ist, einen intensiven Geruch zu erzeugen, welcher den Eigengeruch der Pferde überdeckt und somit Fliegen und Bremsen fernhält. Repellien ist der Name für Chemikalien mit dieser Funktion. Seit einiger Zeit wird das Zitroneneukalyptus-Extrakt (Citriodiol) bei vielen Herstellern genutzt. Der als Repellent klassifizierte Stoff hat weniger Nebenwirkungen als andere gängige chemische Alternativen.

Sehr wirksame Stoffe in Sprays sind Diethyltoluamit (DEET) und Icaridin, welche gegen alle relevanten Insekten und Zecken helfen. Der Wirkstoff DEET, den die meisten durch das für Menschen genutzte Spray Autan kennen, ist umstritten. Es ist nicht sicher, inwiefern er Atemwege beeinträchtigt, vor allem beim Einsprühen selbst.

Gelangt das Mittel in kleinere Wunden, brennt es stark. Das könnte unter anderem auch ein Grund dafür sein, dass manche Pferde sehr sensibel beim Einsprühen reagieren. Effol setzt bei seinem Fliegenspray auf eine Icaridin-Wirkstoffkomposition, welche als sehr hautverträglich gilt.

Durch deinen Tierarzt kannst du auch apothekenpflichtige Präparate erhalten, welche eine insektizide und repellierende Wirkung vorweisen. Diese in der Anschaffung etwas teureren Produkte können sogar über mehrere Tage wirken. Achte hierbei jedoch stets auf die Gebrauchshinweise.

Für empfindliche Stellen, wie beispielsweise den Kopf, aber auch wenn sich dein Pferd überhaupt nicht einsprühen lassen will, gibt es die Möglichkeit Gels, Cremes oder Roller zur Applikation zu nutzen.

Welche Sprays für dich und dein Pferd die beste Wahl sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Je nach Region, Insekten-Art und wie stark dein Pferd schwitzt, können verschiedene Fliegenmittel mehr oder weniger helfen. Achte auch darauf, ob dein Pferd die Wirkstoffe gut verträgt.

Anti Fly Roll Stick Effol
TaonX Bremsenschutzcreme
Anti Fly Gel Effol

Mit einfachen Zutaten kannst du Fliegenspray auch selber machen und das ganz ohne Chemikalien. Folgendermaßen gehst du dabei vor:

Vermische

  • 1 Tasse Essig (kein Obstessig, dieser kann Bienen anlocken)
  • 1 Tasse Wasser
  • 1 Teelöffel Nelkenöl
  • 1 Tasse Badeöl Eukalyptus

und lasse das Gemisch ein paar Tage stehen. Gib dann die Mischung in eine Sprühflasche und wende dein Spray wie jedes herkömmliche Fliegenspray an.

Die Wahl der richtigen Fliegendecke für Pferde

Ein weiterer Schutz gegen die lästigen Mücken können dünne Fliegendecke darstellen. Es gibt sie in verschiedenen Varianten, zum Beispiel für die Koppel, zum Ausreiten, mit und ohne Halsteil. Oft zu sehen ist außerdem die Zebra-Variante. Diese hat aber nicht (nur) die Aufgabe, optisch aufzufallen, sondern vielmehr den Insekten das Landen zu erschweren.

Vor allem Bremsen können durch das Muster nicht mehr taxieren und prallen dadurch gegen den Pferdekörper. Dieser Effekt wird bei starkem Kontrast und schmaleren Streifen verstärkt. Jedoch hilft dieser ausgefallene Look nicht bei normalen Stechmücken, da sich diese mit dem Geruchssinn orientieren.

Achte beim Kauf einer Fliegendecke darauf, dass sie aus engmaschigem, reißfestem Material besteht. Vor allem beim Weidegang wird die Decke durch Wälzen und Herumtoben stark beansprucht. Daher ist es unter anderem wichtig, dass sie gut am Pferdekörper anliegt, sodass keine Insekten dazwischen kriechen können. Jedoch sollte sie auch genügend Bewegungsspielraum lassen, welcher durch die Bauchgurte und Brustverschlüsse angepasst werden kann. Zudem gibt es auch Fliegendecken mit UV-Schutz, die vor allem dann sinnvoll sind, wenn die Tiere lange in der Mittagssonne stehen.

Eskadron hat eine Fliegendecke entwickelt, welche durch ein bestimmtes Material den empfindlichen Pferderücken schnell trocknen lässt und das Pferd vor dem Auskühlen schützt. So kannst du diese vor allem nach dem Reiten oder auch für den Transport deines Vierbeiners nutzen.

Für einen etwas entspannteren Ausritt können vor allem die Fliegenausreitdecken sorgen. Durch die Aussparung in der Sattelgegend ist sie angenehm für die Pferde zu tragen.

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Fliegenmasken und -hauben

Auch wenn die Fliegenhauben passend zur Schabracke oder Bandagen stylisch aussehen und oftmals ein Outfit perfekt abrunden, ist das nicht die Hauptfunktion der Ohrenkappen. Vielmehr sollen sie die empfindlichen Pferdeohren vor Fliegen schützen und so vermeiden, dass die Pferde durch Kopfschütteln versuchen, die lästigen Tiere loszuwerden. Dadurch gestaltet sich das Training oftmals wesentlich entspannter.

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Jedoch reichen die einfachen Fliegenhauben nicht immer aus, da sich die Fliegen trotzdem noch in die Augen der Pferde setzen können. Die Vierbeiner reagieren sehr verschieden auf die Insekten. Manchen macht es nichts aus und bei anderen ist nicht mehr an ein sinnvolles Training zu denken, sobald eine Fliege in Kopfgegend ist. Hierfür gibt es leichte Fliegenmasken, welche Ohren und Augen schützen und einfach über die Trense gezogen werden.

Für die Weide solltest du stabilere Fliegenmasken nutzen, da diese durch Wälzen, Herumtoben oder Scheuern stark beansprucht werden. Damit der Stoff nicht ins Auge gelangt, wird hier gerne ein halbstarres Material verwendet, welches Spielraum zwischen Maske und Augen lässt und somit eine unnötige Reizung des empfindlichen Pferdeauges verhindert. Außerdem sind Fliegenmasken erhältlich, die ebenso die Nüstern des Pferdes vor Fliegen, aber auch vor UV-Strahlung schützen. Achte darauf, dass die Maske eng am Kopf liegt, damit keine Fliegen darunter krabbeln können und sie auch bei aktiver Bewegung nicht verrutschen.

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Weitere Tipps und Tricks gegen Insekten

Pferde auf der Koppel

Viele Pferdebesitzer schwören auf das Füttern von Knoblauch als Insektenabwehr. Doch nutzt das tatsächlich etwas? Durch den schwefelhaltigen Geruch der Körperausdünstungen nach der Gabe von Knoblauch sind die Pferde unattraktiv für die lästigen Tierchen und dieser Effekt zeigt sich besonders am Kopf. Dennoch sagen viele Experten, dass sich die Fütterung von Knoblauch nur dann als wirksam erweist, wenn außerordentlich große Mengen verabreicht werden, was wiederum sogar schädlich für die Vierbeiner sein kann.

So sollte darauf geachtet werden, dass nicht mehr als 0,2 Gramm Trockenmasse Knoblauch pro Kilogramm Körpergewicht gefüttert wird. Ansonsten besteht die Gefahr einer Blutarmut.

Wie bei jedem Futter kommt es auf die richtige Dosierung an. Geringe Mengen Knoblauch haben sogar positive Auswirkungen auf die Gesundheit unserer Vierbeiner und damit ist in erster Linie nicht die Vertreibung von Stechmücken gemeint.

Die richtige Stall- und Koppelhygiene kann wahre Wunder im Kampf gegen die lästigen Plagegeister bewirken. Achte darauf, dass durch regelmäßiges Abäppeln der Koppeln oder Säubern der Stallungen den Insekten möglichst keine Brutplätze geboten werden. Auch sollte der Misthaufen nicht direkt neben den Pferden platziert und zum Beispiel Mülleimer regelmäßig Tage geleert und gesäubert werden.

Durch das richtige Weide- und Reitmanagement, kannst du deinem Pferd ebenso Erleichterung verschaffen. Das bedeutet zum Beispiel, dein Pferd nicht in der Dämmerung zu reiten und auf die Koppel zu stellen, um die Hauptflugzeiten zu umgehen, oder deinem Pferd den Koppelgang bei Nacht zu ermöglichen.

Fliegenfallen neben der Weide oder in den Stallungen können weitere Erleichterung verschaffen. Verschiedene Varianten helfen gegen unterschiedliche Insekten. Als Bremsenfalle dient zum Beispiel ein schwarzer Ball, der für einen Pferdehintern gehalten wird und die Tiere anlockt und diese dann durch ein Netz zu einem darüber hängenden Behälter mit Spülwasser-Füllung leitet. Auch elektrische Schwarzlichtfallen helfen beim Kampf gegen die Insekten und das ohne jegliche Chemie.

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    Die Autoren

    Ich bin 29 Jahre alt und liebe es, für euch Beiträge zu schreiben. Vor über 20 Jahren habe ich meine Liebe zu den Pferden entdeckt und diese sogar durch mein Studium Pferdewirtschaft zu meinem Beruf gemacht. Gerade reise ich durch Australien und versuche noch mehr verschiedene und internationale Eindrücke in die Pferdewelt zu bekommen.
    Solltet ihr Wünsche zu bestimmten Themen haben - immer her damit. 🙂

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