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Was ist Westernreiten?

9. November 2020 // Lena Junker

Am langen Zügel, den Westernhut leicht ins Gesicht gezogen, dem Sonnenuntergang in der amerikanischen Steppe entgegenreiten. Das hört sich doch nach dem Cowboy-Traum schlechthin an. Allerdings ist das Westernreiten lange nicht mehr nur im Wilden Westen beheimatet, sondern wird in vielen Teilen der Welt gerne praktiziert. Um was es sich genau bei der Pferdesportart Westernreiten handelt, erklären wir dir in folgendem Artikel.

Grundlagen Westernreiten

Frau beim Westernreiten
© Art & Light Photography

Tatsächlich stammt das Westernreiten von den Cowboys aus Amerika. Lange Strecken über mehrere Stunden mussten sie im Sattel zurücklegen und waren auf nervenstarke, trittsichere Pferde angewiesen, die außerdem bequem zu reiten waren. Damit ein Rind, das aus der Gruppe ausgerissen ist, wieder eingefangen werden konnte, war es wichtig, dass die Pferde über ein gutes Sprintvermögen verfügen.

Außerdem mussten sich die Cowboys ganz auf die Rinder und Arbeit konzentrieren, weswegen die Hilfengebung sehr impulsartig erfolgen. Die Tiere müssen auf kleinste Gewichtsverlagerungen oder Schenkelhilfen reagieren, was einen hohen Grad an Durchlässigkeit sowie ein diszipliniertes Pferd verlangt.

Der Reiter muss sich jederzeit auf sein Pferd verlassen können, um seiner täglichen Arbeit bestens nachgehen zu können. Außerdem mussten die Cowboys eine Hand zum Halten des Lassos oder für weitere Arbeitsgegenstände frei haben. Viele dieser Aspekte sind heute noch wichtige Grundlagen beim Westernreiten.

Die verschiedenen Disziplinen innerhalb des Westernsports bieten unterschiedliche Anforderungen. So werden beim Reining verschiedene Manöver abgefragt, welche die athletischen Fähigkeiten und die Durchlässigkeit des Pferdes zeigen. Andere Disziplinen wie Trail jedoch fragen die Geschicklichkeit ab und die Tiere müssen Hindernisse bewältigen oder ihr Talent bei der Stangenarbeit zeigen.

Frau beim Westernreiten
© Art & Light Photography

Western Pleasure ist wieder etwas ganz anders. Die Pferde werden in der Gruppe in allen drei Grundgangarten vorgestellt und das Gangwerk sowie die Übergänge werden bewertet. Cutting ist vor allem für den Zuschauer ein wirkliches Spektakel. Der Reiter muss innerhalb von zweieinhalb Minuten ein Rind aus der Herde absondern und verhindern, dass es zur Herde zurückkehrt. Ist das Rind einmal ausgewählt und von der Herde abgeschnitten, darf keine Zügelhilfe mehr gegeben werden, sondern das Pferd muss selbst wissen, was zu tun ist.

Das Westernreiten als Reitsport ist in Deutschland seit 1978 in der EWU (Erste Westernreiter Union Deutschland e.V.) organisiert und ist mittlerweile der größte Westernreitsportverband Europas. Seit 1993 gehört die EWU als freier Anschlussverband der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) an. Das Ziel ist, Pferde aller Rassen miteinander zu vereinen, ganz gleich ob Breitensport oder Spitzensport.

Das Westernpferd

Theoretisch kannst du mit jeder Pferderasse im Westernreitsport unterwegs sein. Allerdings gibt es Rassen, die speziell für diese Art von Pferdesport gezüchtet sind und denen die zu bewältigenden Aufgaben leichter fallen. Zum einen liegt das am Körperbau und zum anderen an ihrem ruhigen Temperament. Die Westernpferde sind meistens kleiner mit einem kurzen Rücken, was sie ausgesprochen schnell und wendig macht. So gibt es für die verschiedenen Disziplinen auch nochmals besonders geeignete Rassen.

Westernpferd auf Wiese
© Elke Nolle

Das Quarter Horse ist wohl das bekannteste und auch weitverbreitetste Westernpferd. Mit um die 4,5 Millionen Pferden weltweit ist sie sogar zahlenmäßig die größte Pferderasse. Den Namen verdankt das Quarter Horse den Viertel-Meilen-Rennen (Quarter Mile Races), bei welchen sie Ende des 18. Jahrhunderts im Süden der USA antraten.

Daher zeichnet diese Rasse eine starke Hinterhand aus, die vor allem schnelle Sprints ermöglicht. Allerdings gibt es auch in der Quarter Horse Zucht verschiedene Typen, die an die jeweiligen Disziplinherausforderungen angepasst sind. Cutting- und Cowhorse-Pferde müssen wendig und schnell sein, aber für Pferde in der Pleasure-Klasse wünscht man sich eher größere Tiere, die sich durch lange raumgreifende Schritte auszeichnen.

Das Quarter Horse ist in allen Farben zu finden, im Gegensatz zu dem Paint Horse und Appaloosa, welche mit speziellen Fellzeichnungen gezüchtet werden. Das Paint Horse hat neben der Grundfarbe verschieden große und geformte weiße Flecken. Neben der Farbe unterscheiden sie sich ansonsten nicht so sehr vom Quarter Horse, sie stammen sogar von ihnen ab.

Eine ganz prägnante Fellzeichnung besitzen die Pferde, welche zu den Appaloosa gehören. Die Grundfarbe wird durch weiße oder dunkle Flecken, die auch Pattern oder Spots genannt werden, ergänzt. Hierbei können sich diese auf einen kleineren Bereich beschränken oder auch auf dem ganzen Körper verteilt sein.

Ausrüstung Westernreiten

Noch heute orientiert sich die Ausrüstung beim Westernreiten stark an der der Cowboys. Diese haben ihr Equipment mit der Zeit so weiterentwickelt, dass es ihnen die Arbeit erleichtert. Da sie außerdem viele Stunden auf dem Rücken der Pferde verbringen, ist neben Zweckmäßigkeit auch ein hoher Tragekomfort für Mensch und Tier sehr wichtig.

Ausrüstungsgegenstände Reiter: Welche Schuhe brauchst du zum Westernreiten?

Was gehört zu einem echten Westernreiter? Richtig, die Westernstiefel und der Cowboyhut. Hierbei sollen die Stiefel vor allem das Durchrutschen in den Steigbügeln verhindern und so bequem sein, dass du sie gar nicht mehr ausziehen möchtest. Das Leder passt sich mit der Zeit optimal deinem Fuß an und ist außerdem sehr robust, was früher natürlich wichtig für die tägliche Arbeit war. Mittlerweile gibt es die Westernstiefel in jeglichen Ausführungen und Farbkombinationen.

Frau reitet Western
© Art & Light Photography

Der Cowboyhut dient in erster Linie zum Schutz vor der Sonne, aber auch vor Regenwetter. Ein richtig guter Hut kann da schon mal mehrere hundert Euro kosten, aber hält dann auch eine Weile. Wichtig ist, dass dieser optimal auf deinen Kopf passt, um auch bei rasanteren Ritten nicht davongeweht zu werden.

Die Sporen der Westernreiter sehen erstmal sehr scharf aus und bei einem falschen Einsatz sind sie das auch. Allerdings sind sie wichtig für die Impulsreitweise und werden immer nur kurz und nicht stark eingesetzt. Da die Westernreiter ihre Unterschenkel nicht am Pferdekörper anliegen haben, müssen die Sporen dementsprechend länger sein. Sei dir bewusst, dass du dein Pferd damit durchaus verletzen kannst. Außerdem muss auch das Laufen erst geübt sein, denn diese langen Dinger an den Stiefeln können gemeine Stolperfallen sein.

Ergänzt werden kann das Western Outfit nun noch mit der passenden Reitjeans und/oder Lederchaps. Für Turniere werden gerne die edlen Westernchaps mit Fransen gewählt, die besonders stilvoll aussehen. Jedoch erfüllen diese nicht nur einen optischen Zweck, sondern sorgen auch für einen sicheren Sitz im Westernsattel, da sie wesentlich rutschfester sind als Stoff. Außerdem schützen die dickeren Lederchaps die Beine vor Ästen, Gestrüpp oder dem Lasso, an dem ein Rind zieht.

Nun fehlen nur noch die langärmlige Bluse sowie eine schöne Gürtelschnalle, und schon kann es losgehen.

Die richtige Ausrüstung fürs Westernpferd

Das wesentliche Merkmal des westerngerittenen Pferdes ist der klassische Westernsattel. Auch dieser wurde bestens an die Ansprüche langer Ritte und Arbeit mit Rindern angepasst. Mit der breiten Auflagefläche ist er nicht nur bequem, sondern verteilt das Gewicht auf eine große Fläche. Das Sattelhorn ist für Anfänger zwar praktisch zum Festhalten, aber eigentlich für das Lasso vorgesehen.

Westernsattel
© Melanie Falaster

So kann dieses nach dem Einfangen eines Rindes schnell um das Horn gewickelt werden, um zu garantieren, dass es dem Reiter nicht aus den Händen gezogen wird. Damit der schwere Sattel gut sitzt und der Pferderücken ausreichend gepolstert ist, wird ein dickes Westernpad verwendet.

Auch beim Sattel gibt es viele verschiedene Modelle je nach Disziplin. Bei Horsemanship zum Beispiel wird viel Wert auf das Aussehen des Sattels gelegt und versucht, mit Silber, Strasssteinen und weiteren Verzierungen, die das Reiterherz höherschlagen lassen, einen möglichst kunstvollen Sattel zu schaffen.

Bei den Ranch-Klassen hingegen ist das sogar verboten und die Funktionalität steht an erster Stelle. Das Horn ist breiter und nochmals speziell ummantelt für den Einsatz des Lassos. Die Sitzfläche ist extra gepolstert und bestens für einen langen Einsatz geeignet.

Die Zäumung beim Westernreiten ist genauso variantenreich wie bei der englischen Reitweise. Auch hier steht Funktionalität wieder an oberster Stelle. Die Ansprüche an ein robustes Leder sind sehr hoch, welches aber gleichzeitig weich genug sein muss, damit eine feine Zügelführung und Maulkontakt möglich sind.

Western Sattel
© HorseGearInnovations

Im Training und zur Ausbildung der Pferde wird auch mal ein Nasenriemen oder Mouth-Shutter, wie es unter den Westernreitern genannt wird, verwendet. Auf den Turnieren hingegen wird immer ohne geritten, da die Zügelhilfen nur ganz fein gegeben werden sollen und im Idealfall das Pferd die ganze Zeit am langen Zügel vorgestellt wird. So ist zu sehen, wenn das Pferd aufgrund einer zu groben Hilfe mit der Hand das Maul aufsperrt.

Pferd mit Western Zaum
© Elke Nolle

Bei den Gebissen gibt es auch eine große Auswahl. Gerne werden gebisslose Varianten wie Bosal, Sidepull oder Hackamore eingesetzt. Für junge Pferde oder noch nicht so fortgeschrittene Reiter empfiehlt sich das einfach gebrochene Gebiss, oder auch Snaffle Bit genannt. In der späteren Ausbildung und vor allem beim einhändig reiten wird die Westernkandare eingesetzt. Diese sollten jedoch nur erfahrene Reiterinnen und Reiter nutzen, da sie dem Pferd durch die Hebelwirkung sogar Schmerzen zufügen kann. Voraussetzung ist, dass die Pferde bestens auf Schenkel und Gewichtshilfen reagieren, sodass die Zügelhilfen nur ganz dosiert gegeben werden können.

Die Zügel, welche an der Westerntrense verschnallt werden, sind recht lang und mit einem offenen Zügelende ausgestattet.

Für Anfänger manchmal nicht so einfach zu händeln und da passiert es nicht selten, dass der Zügel durch die Hände rutscht und das Zügelende auf dem Boden landet. Glücklicherweise sind die meisten Westernpferde mit einem eher ruhigeren Gemüt ausgestattet. Natürlich hat das offene Zügelende auch einen Grund und ist nicht nur dafür gedacht, die Reitanfänger zu ärgern, sondern soll vielmehr vermeiden, dass sich die Zügel im Sattelhorn verfangen können.

Bei Reining Pferden gehört außerdem ein spezieller Beschlag zur Grundausrüstung dazu. Denn nur mit speziellen Hufeisen, den sogenannten „Sliding Plates“ an den Hinterhufen, können die Tiere den Sliding Stop durchführen. Hierbei bremst das Pferd abrupt ab, kommt aber nicht zum Stehen, sondern gleitet mit den Hinterhufen meterlang auf dem Sand entlang und läuft mit den Vorderbeinen mit.

Die verschiedenen Manöver im Westernreiten

Manöver scheint für die Englisch Reiter erst mal ein merkwürdiger Begriff zu sein, ist aber vergleichbar mit einer Lektion in der klassischen Dressur. Der oben genannte Sliding Stop ist zum Beispiel ein Manöver, welches schon zur Königsklasse der Westernreiterei gehört. Je nach Schwierigkeitsgrad verlangen die Manöver unterschiedliche Stufen an Durchlässigkeit ab und zeigen, wie fein der Reiter auf sein Pferd einwirken kann.

Manöver Westernreiten
© Art & Light Photography

Die meisten Manöver haben ihren Ursprung in der täglichen Rinderarbeit, welche vor allem in der Disziplin Reining abgefragt werden. Beim Westernreiten wird viel Wert auf minimale Zügelhilfen gelegt und ein gut ausgebildetes Pferd kommt sogar beim Sliding Stop ohne das Annehmen der Zügel zum Stehen.

Das sind die Manöver im Westernreiten:

  • Zirkel: Große schnelle und kleine langsame Zirkel sind gefordert. Das Pferd muss auch bei höherem Tempo immer unter Kontrolle sein und sich bei kleinsten Hilfen zu einem langsameren Tempo regulieren lassen.
  • Fliegender Galoppwechsel: Muss punktgenau und an der vorgeschriebenen Stelle geritten werden, ohne Tempoänderung.
  • Backup: Backup beschreibt das Rückwärtsrichten, welches gerade und über mindestens drei Meter gehalten werden sollte. Hierbei wird bewertet, wie flüssig das Pferd geht, ohne Widerstand zu leisten.
  • Spin: Abfolge von 360°-Drehungen auf der Hinterhand. Die Hinterhand sollte stehen bleiben, vermehrt Last aufnehmen und die Vorderbeine kreuzen übereinander hinweg. Es wird bewertet, wie flach, schnell und taktrein der Spin ist und dass er ohne Verzögerung auf den Punkt gestoppt wird.
  • Rundown: Der Rundown wird beim Sliding Stop mitbewertet. Das Pferd sollte kontinuierlich, aber kontrolliert Tempo aufbauen und das weich mit einem Stop beenden.
  • Sliding Stop: Hierbei gleitet das Pferd aus hohem Tempo in einen Stop. Die Hinterhand nimmt mehr Last auf und senkt die Kruppe fast bis auf den Boden. Die Hinterbeine werden weit unter den Schwerpunkt gebracht und gleiten mehrere Meter auf dem Boden entlang. Die Vorderbeine laufen hierbei bis zum Stillstand mit.
  • Rollback: Direkt nach dem Stop ohne Verharren macht das Pferd eine 180°-Wendung auf der Hinterhand.
  • Pause: Das Verharren erfordert ein entspanntes und regungsloses Stehen des Pferdes
Westernreiten Sliding Stop

Westernreiten lernen

Cowgirl reitet Pferd auf Wiese
© Elke Nolle

Gerade bei Reitanfängern ist der Westernsport sehr beliebt. Das liegt vor allem an den Westernpferden, die es mit ihrem ruhigeren Gemüt einfach machen, Vertrauen zu erlangen. Durch die breiten Sättel sitzt man außerdem sehr sicher und kann sich gegebenenfalls am Sattelhorn festhalten. Suche dir einen guten Westerntrainer, der dir geeignete Schulpferde zum Lernen bieten kann.

Achte darauf, dass die Pferde gut gehalten und behandelt werden. Sprich mit dem Trainer, was du dir von den Reitstunden erhoffst und stelle sicher, dass dir das geboten werden kann. Es gibt außerdem nichts schöneres als entspannte Ausritte in einer tollen Gruppe.

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    Ich bin 29 Jahre alt und liebe es, für euch Beiträge zu schreiben. Vor über 20 Jahren habe ich meine Liebe zu den Pferden entdeckt und diese sogar durch mein Studium Pferdewirtschaft zu meinem Beruf gemacht. Gerade reise ich durch Australien und versuche noch mehr verschiedene und internationale Eindrücke in die Pferdewelt zu bekommen.
    Solltet ihr Wünsche zu bestimmten Themen haben - immer her damit. 🙂

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