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Gesundheit 15.02.2021

Grauer Star beim Pferd: Augenerkrankung mit Linsentrübung

Der Graue Star ist eine Augenerkrankung, die bei Pferden recht häufig auftritt. Es handelt sich um eine Trübung des Pferdeauges, die auch als „Katarakt“ bezeichnet wird. Im Verlaufe der Erkrankung wird das Sehvermögen des Tiers teilweise erheblich geschwächt. Dies hängt damit zusammen, dass die getrübte Linse kaum noch Licht bis zur Netzhaut durchdringen lässt. Sofern die Linse vollkommen getrübt wird, ist das Pferd blind. Grauer Star bei Pferden ist somit eine ernstzunehmende Erkrankung, die unbedingt behandelt werden muss. Wie, erfährst du in diesem Blogbeitrag.

Linsentrübung: Welche Ursachen hat Grauer Star bei Pferden?

Der Graue Star bei Pferden kann zahlreiche Ursachen haben. Hierzu gehören insbesondere genetische Faktoren. Chronische Augenentzündungen können als Folge ebenfalls den Grauen Star hervorrufen, ebenso wie eine Erkrankung des Stoffwechsels. Selten kannst du als Pferdebesitzer das Ausbrechen der Krankheit verhindern, daher ist eine schnelle Behandlung umso wichtiger. 

Grauer Star beim Pferd: Symptome und verschiedene Formen

Je nachdem, wo der Graue Star sich befindet und welches Ausmaß er annimmt, muss man zwischen Rindenstar, Totalstar oder Kernstar unterscheiden.

Handelt es sich um einen Rindenstar, ist lediglich der äußere Kapselrand getrübt. Dies bedeutet, dass die Sehkraft des Pferdes unter Umständen überhaupt nicht beeinträchtigt wird.

Kernstar bedeutet, dass nur der Linsenkern über eine Trübung verfügt. Der äußere Rand der Linse ist klar. Der Kern ist in der Regel allerdings derart stark getrübt, dass das Tier nur noch wenig sehen kann.

Beim Totalstar wiederum ist die gesamte Linse getrübt. Das Sehvermögen ist beinahe gänzlich eingeschränkt. Viele Tiere können in diesem Stadium höchstens noch hell und dunkel unterscheiden oder ein schemenhaftes Abbild erkennen. Es sieht aus, als ob das Pferd über komplett trübe Augen verfügt.

Linsentr-bung-beim-Pferd

Wie verläuft der Graue Star beim Pferd?

Der Graue Star bei Pferden verläuft in unterschiedlichen Phasen, und zwar:

  • Die Linse trübt sich.

  • Dadurch nimmt die Sehstärke zum Teil erheblich ab.

  • Auch eine Blendeempfindlichkeit kann die Folge sein.

  • Diese Faktoren tragen dazu bei, dass viele Pferde aufgrund der eintretenden Blindheit sehr scheu werden und beispielsweise nicht mehr als Reitpferd nutzbar sind.

  • Ebenso kann auch nur eins der Augen betroffen sein. Ein blindes Auge kann dazu führen, dass die Pferde auf einer Seite schreckhafter sind.

Welche Behandlungsmöglichkeiten gibt es für den Grauen Star beim Pferd?

Zunächst mal muss man unterscheiden zwischen den Behandlungsmöglichkeiten aus der Veterinärmedizin und aus der Homöopathie. Bei der Veterinärmedizin wird ein Ultraschall des Auges gemacht. Ein sogenanntes ERG (Elektroretinogramm) ermöglicht des Weiteren die Messung der elektrischen Ströme auf der Netzhaut. Letztendlich wird im Rahmen einer Operation ein Linsenimplantat eingesetzt.

Ehe du schweres Geschütz beim Tierarzt auffahren lässt, macht es Sinn, einen Homöopathen aufzusuchen. Dies empfiehlt sich jedoch nur im Anfangsstadium. Verschiedene Augentropfen helfen, das Krankheitsbild zu lindern. Verabreicht werden beispielsweise Senecio cineraria oder Cineraria Maritima Succus-Augentropfen.

Pferdeauge

Achte als Pferdebesitzer immer darauf, ob das Tier möglicherweise eine Erkrankung an der Augenlinse hat und suche unverzüglich einen Tierarzt auf, wenn du dies feststellst. Augenentzündungen beispielsweise können ein Indiz für die Erkrankung sein.

Neben dem Grauen Star gibt es weitere Krankheiten des Pferdeauges, die gefährlich werden können. Eine Bindehautentzündung beim Pferd kommt relativ häufig vor, aber kann im frühen Stadium gut behandelt werden. Hornhautentzündungen können zum Beispiel zu Grauem Star oder auch einer Hornhautablösung führen. Mit periodischen Augenentzündungen ist nicht zu spaßen, da im schlimmsten Fall sogar das Auge operativ entfernt werden muss.

Schaue deinem Pferd daher als Kontrolle immer wieder gut in die Augen, damit du im Falle einer Veränderung schnell reagieren kannst.

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Ich bin Lena, 28 Jahre alt und liebe es, für euch Beiträge zu schreiben.

Vor über 20 Jahren habe ich meine Liebe zu den Pferden entdeckt und diese sogar durch mein Studium Pferdewirtschaft zu meinem Beruf gemacht. Gerade reise ich durch Australien und versuche noch mehr verschiedene und internationale Eindrücke in die Pferdewelt zu bekommen.

Solltet ihr Wünsche zu bestimmten Themen haben - immer her damit. :) Viel Spaß beim Lesen!

- Lena Junker

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