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Ausbildung 28.12.2020

Gebisslos Reiten: Wie gut ist das Reiten ohne Gebiss wirklich?

„Pferde sind nicht gemacht für ein Gebiss im Maul!“, „Mit einem Hackamore kannst du aber die Pferdenase brechen!“, „Gebissloses Reiten ist gefährlich!“… und das ist nur ein Ausschnitt einer Diskussion darüber, ob das Reiten mit oder ohne Gebiss besser ist. Viele Vorurteile und Halbwissen gehen mit diesem kritischen Thema einher. Daher möchten wir in diesem Blogbeitrag näher auf gebissloses Reiten mit den verschiedenen gebisslosen Zäumungen eingehen.

Was genau heißt Pferde gebisslos reiten?

Gebissloses reiten bedeutet schlichtweg, dass die Pferde beim Reiten kein Gebiss im Maul haben. Die Zügel sind an Ringen einer gebisslosen Zäumung oder an speziellen „Gebissen“ befestigt. Anstatt auf das Maul wirkt die Zügelhilfe nun vermehrt auf den Nasenrücken und das Genick des Pferdes.

Nasenriemen

Theoretisch kann auch das Reiten am Halfter oder mit Halsring als gebissloses Reiten bezeichnet werden, allerdings gibt es hierfür spezielle gebisslose Trensen, die sich in ihrer Wirkung von normalen Trensen unterscheiden. Sei dir bewusst, dass sich die Einwirkung auf das Pferd ohne Gebiss von der mit Gebiss unterscheidet und erst etwas Übung benötigt.

Warum Reiten ohne Gebiss?

Die Gründe warum sich Reiter dazu entscheiden ihre Pferde ohne Gebiss zu reiten, sind sehr verschieden. Ein Grund kann zum Beispiel sein, dass die Tiere Probleme im Maul haben, sei es mit den Zähnen, Zahnfleisch oder Zunge, und dadurch eine gewisse Zeit auf das Gebiss verzichtet werden muss. Anstatt dem Pferd eine Zwangspause zu geben, kann so weiterhin trainiert werden, aber natürlich nur, wenn das Tier keine Schmerzen hat.

Viele Reiter möchten mit dem gebisslosen Reiten ihren Pferden auch etwas Gutes tun, da sie der Meinung sind, dass ein Gebiss nicht ins Pferdemaul gehört. Es gibt verschiedene Studien, bei denen die Lage des Gebisses im Pferdemaul analysiert wurde und manche Experten sind der Meinung, dass im Maul kein Platz für das Gebiss ist. Allerdings gehen die Meinungen hier sehr stark auseinander. Möchtest du mehr über die Lage des Gebisses im Pferdemaul lesen, kannst du dir den Blogbeitrag „Welches Gebiss ist das richtige für mein Pferd“ durchlesen.

Fakt ist, dass die Maulhöhle und auch die Zunge bei Pferden sehr verschieden sein können. Daher kann es wirklich vorkommen, dass manche Tiere das Metall in ihrem Maul als sehr unangenehm empfinden, da sie einfach keinen Platz dafür haben. In diesem Fall kann der Griff zu einer gebisslosen Zäumung helfen, dem Pferd mehr Komfort beim Reiten zu verschaffen. Außerdem ist der Grundgedanke beim Verzicht auf das Gebiss, die reiterliche Einwirkung von den Zügelhilfen vermehrt auf die Gewichts- und Schenkelhilfen zu verlagern. Natürllich ist dies auch beim Reiten auf Gebiss wünschenswert.

Mit-Hackamore-reiten

Ein weiterer Grund, warum Reiter auf gebissloses Reiten zurückgreifen kann auch sein, dass ihr Pferd in der Anlehnung nicht gut ist. Es will nicht an das Gebiss herantretet oder beißt sich auf dem Gebiss fest. Manchmal kann der Umstieg auf eine gebisslose Zäumung so helfen, dem Pferd das Vertrauen zu geben, an den Kontakt heranzutreten und sich nicht hinter dem Zügel zu verkriechen. Mit dem Longieren am Kappzaum kannst du dein Pferd so zum Beispiel dazu ermutigen sich zu strecken und an das Gefühl ohne Gebiss zu gewöhnen. Das gebisslose Longieren ist schon sehr weit verbreitet und ist mit vielen Vorteilen verbunden. Diese kannst du in dem Blogbeitrag über das korrekte Longieren nachlesen.  

Allerdings solltest du zuerst dich und deine Reitweise hinterfragen, wenn es mit deinem Pferd nicht so klappt wie du möchtest, bevor du eine alternative Zäumung probierst. Das ist im seltenen Fall die Antwort auf Probleme beim Reiten, widersetzliches Verhalten deines Pferdes oder als Notlösung, weil du ansonsten dein Tier nicht bremsen kannst. Die häufigste Reaktion von Reitern, wenn es Schwierigkeiten im Training gibt, ist der Wechsel zu einem anderen Gebiss, eine andere Trense oder Sattel. Es werden alle möglichen Ausreden gesucht, warum das Pferd nicht läuft, aber die eigene Reitweise wird nicht in Frage gestellt. Versuche zuerst mit einem guten Trainer zusammen zu arbeiten und gemeinsam den Problemen auf den Grund zu gehen. Danach kannst du immer noch andere Ausrüstungsgegenstände versuchen. 

Gebisslos reiten mit welcher Zäumung?

Es gibt sehr viele verschiedenen Varianten gebisslos zu reiten. Wie schon erwähnt ist auch das Reiten mit Halfter oder Halsring gebisslos, allerdings sind die Einwirkungsmöglichkeiten beschränkt. Die Zäumungen wirken in der Regel auf Nasenrücken und Genick, da die Einwirkung auf das Maul wegfällt. Je nachdem wie die gebisslose Zäumung aufgebaut ist, kann auf die unterschiedlichen Bereiche Druck ausgeübt werden.

Bosal

Das Bosal ist vermutlich eine der ältesten Zäumungen der Welt. Es ist auch unter dem Namen kalifornisches Hackamore bekannt und wird hauptsächlich in der altkalifornischen Reitweise und Westernreiterei verwendet. Das kalifornische Hackamore besteht eigentlich aus drei Teilen:

  • Bosal (Nasenriemen)
  • Meceta (die Zügel)
  • Bosalhanger (Das Genickstück an dem das Bosal befestigt wird)

Bosal@Melanie Falaster

Das Bosal wirkt vor allem auf den Nasenrücken aber auch auf den seitlichen Unterkiefer. Es gibt auch die Theorie, dass das Bosal eine Art rascheln auf dem Nasenrücken hervorruft und dadurch auf das Pferd einwirkt. Die Meceta sind am unteren Ende des Bosals befestigt also nicht rechts und links wie bei normalen Zügeln. Sie sind meist aus Mähnen oder Schweifhaar geflochten, damit sie etwas rauer am Pferdehals wirken. Dadurch reagieren die Pferde besser, wenn du mit den Zügeln an den Hals des Tieres kommst und weichem dem Druck. So wird das Pferd weniger durch das Annehmen der Zügel gelenkt, sondern vielmehr durch das Anlegen am Hals.

In der altkalifornischen Reitweise wird das Bosal in der Regel zur Ausbildung der Jungpferde genutzt, da die Tiere noch wachsende Kieferknochen haben und ein normales Gebiss sowie Trense Schäden am Kiefer anrichten kann. Begonnen wird mit einem dickeren Bosal und im Laufe der Ausbildung wird dies durch ein dünneres Bosal ersetzt bis dann das Gebiss hinzukommt. Beim Westernreiten hingegen wird das Bosal auch später noch eingesetzt.

Sidepull

Der Name des Sidepulls kommt daher, da die Zügel seitlich an der Zäumung befestigt werden, also quasi an der Stelle, an der auch die Zügel bei einem normalen Gebiss wären. Es ähnelt vom Aufbau einem Halfter, liegt aber enger am Pferdekopf und ist in der Regel aus Leder. Wird Zug auf den Zügel ausgeübt, wirkt das Sidepull nur auf den Nasenrücken des Pferdes.

Side-Pull

Meistens wird das Sidepull für Dressur eingesetzt, da du dein Pferd mit dieser gebisslosen Zäumung relativ gut lenken kannst. Allerdings das Bremsen eher schwierig, denn der Druck auf die Nase ist nicht sehr groß. Viele Pferde ignorieren, die parierenden Hilfen am Zügel, was unter Umständen auch gefährlich werden kann. Das Sidepull ist zwar eine gute Gebisslose Zäumung für den Einstieg, da sie nicht zu scharf wirkt, sollte aber nur bei Pferden verwendet werden, die sich gut mit Gewichtshilfen und leichten Zügelhilfen bremsen lassen. 

Bitless Bridle

Das Bitless Bridle sieht auf den ersten Blick aus wie das Sidepull, allerdings kreuzen sich die Kehlriemen unter dem Pferdekopf und werden dann durch die seitlichen Ringe geführt. An diesen Kehlriemen werden die Zügel befestigt. Wird nun am linken Zügel gezogen entsteht ein leichter Druck auf den Kehlriemen und somit auf die rechte Kopfseite und andersherum. Dadurch wirkt das Bitless Bridle auf Kinn bzw. Kiefer, Ganasche, Nasenrücken und ebenso auf das Genick.

Anstatt den Kopf durch den Zügel zu einer Seite zu ziehen, wird er eher von der anderen Seite gedrückt. So soll eine sanftere Reitweise möglich sein. Allerdings wird auch bemängelt, dass die Hilfen zeitverzögert kommen und für das Pferd missverständlich sein können. Vor allem zu Beginn brauchen viele Pferde erst eine Weile, sich an die Umstellung zu gewöhnen. Außerdem können sich die Kehlriemen stark zuziehen und geben nicht direkt nach, wenn der Zügel Richtung Pferdemaul geführt wird.

Sollte dein Pferd jedoch gut an Gewichts- und Schenkelhilfen gehen, kann diese Zäumung eine sinnvolle Alternative sein.

Glücksrad und Starbridle

Diese beiden „Gebisse“ machen sich die Hebelwirkung auf die Nase zu nutze. Das Glücksrad ist ein sechs-speichiges Rad, an welchem Backen-, Nasen- und Kinnriemen sowie auch die Zügel verschnallt werden. Je nachdem wo die Zügel in diesem Rad befestigt werden, dreht sich das Rad bei den Zügelhilfen mehr oder weniger. Die Wirkung kann wie das sanfte Sidepull sein, oder durch die Hebelwirkung mehr Druck auf die Nase sowie Genick ausgeübt werden. Der Vorteil des Glücksrads ist somit, dass du es flexibel einstellen kannst, wie du es mit deinem Pferd gerate benötigst.

Das Starbridle hat eine ähnliche Wirkung, nur dass dieses noch über einen Metallhebel verfügt. Durch unterschiedliche Möglichkeiten die Zügel einzuschnallen, kannst du auch dieses sanfter oder deutlich schärfer wirken lassen.

Auf jeden Fall musst du mit beiden Gebissen sehr vorsichtig umzugehen. Du darfst den Hebel und damit die Wirkung auf keinen Fall unterschützen. Daher gehören diese Gebisse nur in ruhige und erfahrene Reiterhände.

Hackamore

Das Hackamore ist alles andere als eine sanfte Alternative zu normalen Gebissen. Durch die hebelartigen Züge, auch Shanks genannt, wirkt sie auf Kinn, Nasenrücken und Genick. Vergleichbar also mit der Wirkung einer Kandare, nur ohne das Gebiss natürlich.  

Hackamore

Beeinflussen kannst du die Wirkung mit der Länge der Shanks, aber auch schon mit geringerem Hebel, kannst du viel Druck ausüben. Von außen ist es nicht unbedingt ersichtlich, welche enorme Kräfte auf den Nasenrücken wirken, jedoch ist es sogar möglich mit einem Hackamore das Nasenbein des Pferdes zu brechen. Daher lass dir unbedingt gesagt sein, dass dieses Gebiss nur in die aller erfahrensten Hände gehören und auf keinen Fall als Notlösung, weil du dein Pferd anders nicht bremsen kannst.

Kappzaum

Vor allem beim Longieren kommt der Kappzaum zum Einsatz, jedoch kannst du ihn ebenso zum Reiten verwenden, wenn seitliche Ringe vorhanden sind. Die Wirkung ist vergleichbar mit der des Sidepulls, das bedeutet, dass auch hierbei der Bremsweg deines Pferdes etwas länger sein könnte.

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Die Nachteile von einem Zaum ohne Gebiss

Viele Pferdefreunde reiten gebisslos, da sie denken, es sei pferdeschonender. Wie oben beschrieben jedoch, kann auch ohne Gebiss großer Schaden angerichtet werden, wenn die Zäumung nicht richtig eingesetzt wird. Vor allem mit der Hebelwirkung kann enormer Druck auf den Pferdekopf ausgeübt werden, der keineswegs weniger schlimm ist, als an einem Gebiss zu ziehen. Daher sollten die gebisslosen Zäumungen unter keinen Umständen in unerfahrene Reiterhände gelangen. Der Reiter muss von der Hand unabhängig sitzen und feinste Hilfen geben können, bevor schärfere gebisslose Trensen eingesetzt werden.

Bei den sanfteren gebisslosen Zäumungen kann es passieren, dass die Tiere nicht auf die Hilfen reagieren und der Reiter grob wird. Auch Unfälle sind nicht zu unterschätzen, wenn es dem Reiter nicht mehr möglich ist, das Pferd zu bremsen. So kann ein geplant gemütlicher Ausritt schnell zu einer großen Gefahr werden. Stelle daher sicher, dass du dein Pferd auch ohne Gebiss jederzeit kontrollieren kannst.

Durch die ungewohnten Hilfen kommt es auch des Öfteren vor, dass die Pferde sich nicht so fein reiten oder stellen und biegen lassen. Die Gefahr besteht, dass sie den Kopf weg strecken und somit nicht den Rücken aufwölben. Zudem haben verschiedenen Studien auch gezeigt, dass das entspannte Abkauen mit Gebiss, den Kiefer und das Genick lockern. Hierdurch werden die Pferde angeregt den Hals fallen zu lassen und vermehrt über den Rücken zu gehen.

Hackamore-spezial

Für Turnierreiter gibt es außerdem auch eine schlechte Nachricht. Gebissloses Reiten ist in keiner Dressurprüfung erlaubt, da laut FN dies nicht der klassischen Reitlehre entspricht, welche wiederum die Grundlage des gesamten Ausbildungs- und Prüfungssystems bildet. Die FN ist der Meinung, dass eine gleichmäßige Anlehnung nicht hergestellt wird und daher das Pferd nicht korrekt von Hinten über einen schwingenden Rücken in die Reiterhand gearbeitet werden kann.

Im nationalen Springsport ist jedoch ab der Klasse M** das Reiten ohne Gebiss möglich. Vor allem das Hackamore ist hierfür eine beliebte Variante. Befürworter des gebisslosen Reitens versuchen allerdings, dass sanfte gebisslose Zäumungen wie das Sidepull auch im Dressursport erlaubt werden.

Gebisslos reiten lernen: So klappt es bei dir und deinem Pferd

Der Umstieg von Reiten mit Gebiss auf ohne ist für den Reiter, aber vor allem für das Pferd sehr ungewohnt. Die Hilfen kommen beim Pferd anders an und der Reiter muss sich erst umstellen, wie die Zügelhilfen wirken. Gerade das Bremsen funktioniert bei den sanfteren gebisslosen Zäumungen nicht ganz so gut und auch die Lenkung unterscheidet sich vom Reiten auf Gebiss.

Meistens werden die Pferde auf Wassertrense ausgebildet bis sie die Grundlagen beherrschen. Wichtig ist jedoch, dass sie sehr gut auf Gewichts- und Schenkelhilfen reagieren. Anfangen kannst du dann auch vom Boden aus, um die Tiere daran zu gewöhnen. Hilfreich ist es, wenn sie die Stimmkommandos beherrschen, die du dann unterstützend beim Reiten verwenden kannst.

Gebisslose-Trense

Ideal zum Umstellen auf gebissloses Reiten sind Zäumungen, die du mit aber auch ohne Gebiss verwenden kannst. So kannst du zum Beispiel zu Beginn zwei Zügelpaare verwenden: Eines am Gebiss und eines am Nasenriemen. Zuerst kann das Zügelpaar am Gebiss das dominierende sein, welches dann im Laufe der Zeit immer mehr von dem anderen Zügelpaar übernommen wird. Reagiert dein Pferd nicht auf die ungewohnte Zügelhilfe, kannst du immer nochmal mit dem Zügelpaar am Gebiss nachhelfen. Übe das zu deiner eigenen Sicherheit am besten auf einem Reitplatz, der eingezäunt ist, bist du dir sicher bist, dass dein Pferd deine Hilfen genau versteht.

Abschließend lässt sich sagen, dass die gebisslose Reitweise beim richtigen Einsatz eine Alternative ist, die du mit deinem Pferd erwägen kannst. Aber auch beim Reiten auf Gebiss, sollte die Zügelhilfe, die Hilfe sein, die am wenigsten zum Einsatz kommt. Mit Gebiss, aber auch ohne, kannst du mit groben Zügelhilfen deinem Pferd Schmerzen zufügen. Die Zäumung sollte immer nur unterstützend verwendet werden und nicht um dein Pferd zu bremsen, zu geißeln oder aus Gehorsamsgründen. Reiten mit Kraft hat noch nie funktioniert, da du so nicht mit deinem Pferd zusammenarbeitest. Harmonie zwischen Mensch und Tier zeichnet den Sport aus und das kann mit Gebiss und auch ohne erreicht werden.

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Ich bin Lena, 28 Jahre alt und liebe es, für euch Beiträge zu schreiben.

Vor über 20 Jahren habe ich meine Liebe zu den Pferden entdeckt und diese sogar durch mein Studium Pferdewirtschaft zu meinem Beruf gemacht. Gerade reise ich durch Australien und versuche noch mehr verschiedene und internationale Eindrücke in die Pferdewelt zu bekommen.

Solltet ihr Wünsche zu bestimmten Themen haben - immer her damit. :) Viel Spaß beim Lesen!

- Lena Junker

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